1. Eggenburger Bruchenball-Pokal

11. und 12. September 2010, Eggenburg, Kanzlerwiese

 

2010 wird zum ersten Mal im Rahmen der Zeitreise ins Mittelalter um den Eggenburger Bruchenball-Pokal gekämpft, um Sachpreise, um unermesslichen Ruhm und Ehre und somit um nicht weniger als Unsterblichkeit.

 

Bruchenball wurde anfangs von den Knappen während ihrer Ausbildung zum Ritter gespielt. Durch die regelmäßige Ausübung sollte der Knappe die körperliche Verfassung erlangen, um seinen Ritter während einer Feldschlacht retten zu können, wenn dieser verletzt wurde. Als Ersatz für den Ritter wurde beim Bruchenball ein Ball aus Kuhleder genäht, der mit Tannenzapfen gefüllt wurde und bis zu 140 kg wog. Ziel des Spieles war und ist noch heute, den Ball möglichst oft in den gegnerischen Torkreis zu bringen.

Das Spiel wurde mit der Zeit mit so großer Ernsthaftigkeit gespielt, dass es immer öfter zu schweren Verletzungen kam – auch durch das illegale Mitführen und Verwenden von Waffen. Auch strengere Kontrollen brachten aufgrund des enormen Einfallsreichtums der Teilnehmer keine Besserung. Darum entschied man sich dazu, möglichst wenige Versteckmöglichkeiten für Waffen zuzulassen – weshalb seit dem 12. Jahrhundert nur mehr die Bruche, die mittelalterliche Unterhose, als Kleidungsstück erlaubt war.

Eingeladen sind Mannschaften zu je sechs Personen, die sich solch ein gefährliches und schweißtreibendes Unterfangen zutrauen. Dieser werden in einem zweitägigen Turnier mit Gruppen- und Ausscheidungsphase um den Eggenburger Bruchenball-Pokal kämpfen.

 

Anmeldung und weitere Informationen wie Modus, Regeln etc. unter www.bruchenball.at.

 

Veranstalter:

Verein zur Erforschung des Mittelalters in Eggenburg

Neutorgasse 8

A-3730 Eggenburg

www.mittelalter.co.at

 

Anmeldeschluss ist der 20. Mai 2010.

 

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